Ausgabe 04 | 2013

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Gemeinsame Werte

Jagen Sie mit Leidenschaft und höchster Motivation? Bekommen Sie immer noch Herzklopfen beim nächtlichen Sauen-Ansitz? Dann sind auch Sie von dem Fieber ergriffen, das uns Jäger befeuert und zu Höchstleistungen anspornt. 

Zur Begeisterung für die Natur, zur Freude am Anblick und zum Glücksgefühl beim Beutemachen gesellt sich aber auch das feine Gespür für die Werte, die wir als Heger und Jäger für unsere Umwelt und unsere Mitmenschen erhalten oder sogar neu erschaffen. 

Mit umso größerem Kummer erleben wir, wie die Leistungs- und Freizeitgesellschaft das Gleichgewicht der Natur zunehmend zerstört. Wir müssen zusehen, wie Verantwortung, Respekt und die Selbstverpflichtung zum Werterhalt immer mehr schwinden. Lebensräume werden zerschnitten, Zusammenhänge unterbrochen und natürliche Ressourcen zweckgebunden ausgebeutet. Natur und Wild verkommen in gezäunten Erlebnisparks zum Bespaßungsprogramm für schaulustige Familien. 

Nur wenn die Natur einen messbaren Wert durch die Jagdpacht erhält, hat sie eine reelle Chance, ernst genommen zu werden. Bei uns Jägern ist sie in guten Händen, denn wir lieben sie leidenschaftlich und investieren gern in ihren Erhalt. Das äußert sich auch in unseren umfangreichen Hegemaßnahmen, die vom DJV gesammelt und öffentlichkeitswirksam dokumentiert werden sollen. Aber auch die zunehmende Nachfrage nach Wildbret und die steigende Zahl der Jagdscheinanwärter belegen, dass die deutsche Jägerschaft den richtigen Weg eingeschlagen hat. 

Alles gut also? Nicht ganz. Denn nur wenn es uns gelingt, den von manchen Seiten angestrebten föderalistischen Flickenteppich in der Verbandspolitik zu verhindern und unsere hart erarbeiteten Werte mit einer gemeinsamen Stimme zu vermitteln, können wir trotz Wandel von Politik und Gesellschaft die Natur und das Wild bewahren und nachhaltig nutzen. 

Helfen Sie uns dabei! Tragen Sie Ihr Engagement mit Stolz in die Öffentlichkeit!

In unserer elften Ausgabe befassen wir uns mit einer spektakulären Langzeitstudie zum Rotwild: Auf einer schottischen Insel gelangten Wissenschaftler zu spannenden Erkenntnissen und deckten manch weitverbreiteten Irrtum über das Verhalten der Hirsche auf. Außerdem beziehen wir Stellung zu Landesverordnungen, würdigen den Wert handgefertigter Jagdwaffen und setzen auf vielfachen Wunsch den Ratgeberbeitrag zur Wildbretvermarktung aus der HALALI 03/2013 fort. 

Unser Essayist Dr. Georg Fuchs beschäftigt sich eingehend mit dem Wertegefüge von Natur und Wild. Auch unsere Jagdreisen nach Schottland und Bulgarien standen unter der Prämisse ideeller Wertschöpfung: Ist doch mit Freunden erlebtes Jagdglück doppeltes Glück! 

Ebenso beschwingt kehrte unser Reporter Sven F. Goergens von einer karibischen Angelreise heim: Auf den letzten Seiten dieses Heftes schildert er das wilde, archaische Duell zwischen Tarpun und Fliegenfischer.

Für Ihre nunmehr schon bald dreijährige Lesertreue möchte sich unser gesamtes Team bedanken. Bleiben Sie uns auch weiterhin gewogen! Wir wünschen Ihnen große jagdliche Momente und viel Freude mit der vorliegenden Winterausgabe der HALALI. 

Ihr Oliver Dorn | Chefredakteur

PS: Kennen Sie eigentlich schon unsere HALALI-iPad-Version? Schauen Sie einfach mal rein unter www.halali-magazin.de